DIE WASSERKÜHLUNG

oder:

"Ich bau mir jetzt n Kühlkreislauf "

Die nun folgenden Bilder zeigen die Anfänge eines langen Kampfes des Spussels gegen zu hohe Prozessortemperaturen beim gandenlosen Übertakten. Simon führt diesen Kampf mit Hand und Herz seit nun schon fast einem halben Jahr und seine Versionen werden immer ausgereifter.


At the beginning

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BILD 1

BILD 1: Der Netzteillüfter

Dieses Bild zeigt den ersten Versuch von Simon, die Prozessortemperatur spürbar zu senken, in dem er einfach statt des (viiiiel zu kleinen) Original-Intel-Lüfters einen alten Gehäuselüfter auf eine noch ältere Kühlrippenplatte "assimilierte". Doch dieses Konstrukt brachte leider nicht den gewünschten Effekt, der PII 333 lief nicht dauerhaft stabil bei 500 MhZ. Doch Simon hatte Blut geleckt (oder besser Wärmeleleitpaste) und liess sich von nun an nicht von seiner Vision einer Welt abbringen, in der alle Prozessoren um mindestens 60% übertaktet sind. Es folgte die 2. Episode:



Water-Cooling

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BILD 2

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BILD 3

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BILD 4

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BILD 5

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BILD 6

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BILD 7

BILD 1-6: Die erste Wasserkühlung

Nach tagelangem Kupferblechgebiege und -gelöte war die erste Wasserkühlung einsatzbereit, betrieben aus einem Putzeimer mit Wasser und einer Conrad-Elektronik Tauchpumpe drin. (Bild2+3) Bild 4 zeigt den "verpackten" Prozessor mit einem Wassereinlauf und 2 Ausläufen. Wo Simon schon einmal dabei war hat er auch gleich den Fühler eines Thermometers mit in den Block "reinassimiliert". Der Lohn folgte auf der Stelle: Nach Abkleben einiger Kontakte auf dem Prozessor zum Erhöhen der Spannung bootete der Computer mit sagenhaften 560 mhz-leider nicht bis in Windows.(Bild 5) Zumindest liess sich der Rechner (falls man diesen Klumpen überhaupt noch als solchen bezeichnen darf) auf dem Netzwerk mit frischem Quellwasser auf 500 mhz bei ca. 8-10 Grad stabil betreiben.(Bild 6) der einzige Fehler lag darin, dass der Prozessor nun SO kalt wurde, dass sich Kondenswasser bildete und auf die Grafikkarte tropfte...
Dieses System blieb nun eine Weile bestehen bis auf den Fakt, dass Simon sich vom Autoschrottplatz einen alten Autokühler holte und diesen in seinen Kreislauf mit einbaute (Bild 7) Doch auch diese kleinen Mängel sollten beseitigt werden, das Zauberwort: PELTIERELEMENTE!



Peltier-Man

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BILD 8

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BILD 9

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BILD 10

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Bild 11

Bild 1-4 Die Peltierelementekühlung oder:

Probier mal was neues diesen Herbst- Übertakten und PII bei 3 Grad

Irgendwann einmal entdeckte Simon bei Ebay diverse Auktionen die ominöse "Peltierelemente" offerierten. Nach einigem Nachdenken sah Simon vor sich das seit jeher Erträumte: eine Prozessorkühlung, die den armen Prozi auf unter 0 Grad kühlen konnte!

WORTERKLÄRUNG:
Peltierelemente sind kleine Keramikplättchen, die als Wärmetauscher fungieren. An genügend Saft angeschlossen produzieren sie einen Temperaturunterschied der beiden Seiten von ca. 60 Grad.

Nun sah Simon sich vor einer neuen Herausforderung: Eine Prozessorkühlung, die fähig war, seine Gurke auf unter 0 Grad zu kühlen und ihm somit (vielleicht) den Sprung bis an die 560 Mhz-Grenze ermöglichen konnte. Er bestückte also seinen Prozessor mit 3 dieser "Wunderplätzchen" (Bild 8, wie sei nicht näher erläutert), und verpackte dann noch seinen Prozessor wasserdicht in Silikon und Styropor (Bild 9+10), da sich bei ersten Versuchen ohne Isolation am Prozessor Eis gebildet hatte, welches dann wieder schmolz, den AGP-Slot unter Wasser setzte und Simons Grafikkarte ertränkte. Er musste eine Zwangspause von 2 Tagen einlegen, ehe er wieder weiterbasteln konnte, da sich seine Grafikkarte auf seltsame weise von alleine geheilt hatte. Vervollständigt wurde diese Konstruktion vom fest an den Tower geschweissten Autokühler. (Bild 11) nun lief der Prozessor (einigermassen stabil) mit 560 mhz, einziges Problem war und ist es ein geeignetes 12V-Netzteil für die Peltierelemente zu finden, da diese zusammen eine Stromaufnahme von 450-500W haben...


TO BE CONTINUED...

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